Poker spielen | H.O.R.S.E. Poker

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Das Pokerspiel H.O.R.S.E. ist eine Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen. Die Abkürzung H.O.R.S.E. steht für “Hold’em, Omaha, Razz, Stud, Eight or Better“. Sowohl beim Live Poker wie auch beim Online Poker gilt H.O.R.S.E. wegen der vielfältigen Anforderung an das Können des Spielers als Königsdisziplin. Das Poker spielen von H.O.R.S.E. wird dabei, unabhängig von der gerade gespielten Variante, immer als Limit-Variante gespielt. Die Variante wechselt beim Turnierpoker jeweils nach einer bestimmten Zeit. Beim Cash-Game wechselt die Variante von H.O.R.S.E. immer dann, wenn der erste Spieler, der den Button hatte, wieder am Button sitzt.

Folgendes sollte man beachten, wenn man sich beim Online Poker spielen in der Stilrichtung H.O.R.S.E. versuchen möchte. An einem Tisch, an dem H.O.R.S.E. zum Poker spielen angeboten wird, sitzen immer maximal sieben Spieler. Das ist eine Grundvoraussetzung wegen der Varianten Stud und Razz, bei denen pro Spieler maximal sieben Karten ausgeteilt werden. Außerdem sollte man das Setzmuster im Limit Poker beachten. Bei einem Blindlevel von beispielsweise 10$/ 20$ können bei Hold’em und Omaha vor und nach dem Flop pro Einsatz immer nur 10$ gesetzt werden und es darf maximal viermal erhöht werden. Erst auf “Turn” und “River” mit den Karten vier und fünf dürfen 20$ gesetzt werden. Bei Stud und den Untervarianten Razz und Eight or Better werden jeweils sieben Karten ausgegeben. wobei hier insgesamt fünfmal gesetzt werden kann und in den ersten beiden Runden der niedrigere Betrag als Obergrenze gilt.

Die erste Variante Texas Hold’em gilt als die meist gespielte Pokervariante der Welt. Jeder Spieler besitzt zu Beginn zwei Startkarten, mit denen nur er spielen darf. Nach insgesamt fünf Gemeinschaftskarten kombiniert man die beiden eigenen Karten mit den fünf Gemeinschaftskarten. Am Ende gewinnt das höchste Blatt, denn Texas Hold’em wird nur in der High Variante gespielt.

Die Variante Omaha wird dagegen mit vier eigenen Karten gespielt, von denen immer zwei minimal und maximal benutzt werden müssen, um sie mit den Gemeinschaftskarten zu kombinieren. Außerdem wird Omaha als High- Low-Version gespielt, so dass man mit der besten und schlechtesten Hand gewinnen kann.

Die drei Varianten von Stud werden dagegen ohne Gemeinschaftskarten gespielt. Das reine Stud gibt es nur als High-Version. Beim Razz als Low-Variante gewinnt immer die Low-Hand. Nur Eight or Better gibt es als High-Low-Variante. In allen Varianten werden zunächst drei Karten ausgegeben, von denen eine offen liegt und zwei verdeckt bleiben. Die Karten vier, fünf und sechs werden einzeln und offen ausgegeben, die siebte Karte wieder verdeckt.

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