Poker Regeln | Texas Hold’em

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Texas Hold’em gilt weltweit als die bekannteste Pokervariante. Durch die einfache Möglichkeit, Poker online zu spielen, hat sich Texas Hold’em seinen Weg gebahnt.

Die Regeln sind für No Limit, Pot Limit und Fixed Limit im Grunde gleich mit Ausnahme des maximal möglichen Einsatzes an Chips pro Setzrunde. Dabei erleichtert Online Poker durch das automatische Errechnen von Potgrößen und dem Anzeigen des Mindestbetrags für eine Erhöhung das Spielen beträchtlich.

Generell beginnt jeder Spieler mit zwei Startkarten, die nur ihm gehören. Diese Karten werden als „Hole Cards“ bezeichnet. Damit man nicht nur auf gute Karten warten kann, gibt es in jeder Spielrunde zwei Mindesteinsätze. Der große Mindesteinsatz ist der „Big Blind“, der um die Hälfte kleinere Einsatz ist der „Small Blind“. Zusätzlich wird bei größeren Turnieren ab einer bestimmten Spielstufe von jedem Spieler pro Hand ein kleiner Einsatz verlangt, das „Ante“. Diese Mindesteinsätze verleihen Poker eine gewisse Dynamik, denn durch diese Mindesteinsätze ist ein passives Spielverhalten nicht möglich.

Die Verteilung der Spielkarten und die Pflicht des Mindesteinsatzes wandert jeweils im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler pro Hand immer eine Station weiter. Dabei ist ein Spieler der nominelle Dealer, der die Karten an alle anderen Spieler verteilt. In Wirklichkeit erledigt dies ein neutraler Kartengeber oder beim Online Poker der Computer. Der Spieler links vom Dealer muss pro Setzrunde den Small Blind und der Spieler links vom Small Blind den Big Blind bezahlen.

Nach dem Einsatz beginnt der Spieler links vom Big Blind, er ist „Under The Gun“. Er muss als Erster entscheiden, ob er mit den beiden Startkarten spielen möchte oder nicht. Falls er spielen möchte, kann er „callen“, also den Mindesteinsatz in Höhe des Big Blind mitgehen, oder den Einsatz sogar erhöhen. Diese Prozedur wiederholt sich, bis alle Spieler sich entschieden haben, ob sie mit ihren Hole Cards die bisher gebrachten Einsätze mitgehen wollen oder nicht.

Danach werden die drei der maximal fünf Gemeinschaftskarten gelegt, der „Flop“. Nach allen getätigten Einsätzen folgt als vierte Karte der „Turn“ und nach weiteren Einsätzen der „River“ als Karte Nummer fünf. Wichtig ist sowohl beim Online Poker wie auch Live, dass nur die beste Kombination aus fünf Karten gewertet wird, die sich aus den zwei eigenen Hole Cards und den fünf Gemeinschaftskarten ergibt. Daher hat man bei Texas Hold’em immer eine gewisse Information, wie stark die Hand jedes Gegners im Verhältnis zur eigenen Hand sein könnte, denn jeder Gegner muss mindestens drei der fünf Gemeinschaftskarten benutzen. Mit der passenden Poker Strategie kann man das Spiel erheblich erleichtern und den Gewinn erhöhen.

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