Wer gerne Poker spielen möchte, der sollte wissen, welche Grundbegriffe er benutzen muss beziehungsweise mit welchen Fachausdrücken er konfrontiert wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob man an einem Live-Tisch sitzt oder Online Poker spielt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Texas Hold’em oder um Omaha oder Stud handelt.
Zu Anfang jeder Hand besitzt jeder Spieler eine bestimmte Anzahl an Karten. Entscheidend für den nächsten Schritt ist zunächst, ob er zu Beginn einen pro Hand wandernden Mindesteinsatz hat leisten müssen oder nicht. Falls er keinen Einsatz bringen musste, steht die Frage an, ob er mit den Karten spielen möchte oder nicht.
Wenn ihm die Karten nicht gefallen, sollte er sagen “Fold“. Damit legt er die Karten weg und verzichtet darauf, an der Hand teilzunehmen. Wenn ihm die Karten so gut gefallen, dass er glaubt, damit in Kombination mit weiteren Karten Erfolg haben zu können, wird er lediglich den geforderten Mindesteinsatz bringen. Das Setzen des Mindesteinsatzes zum Mitgehen nennt man “Call“. Sind die Karten so gut, dass er davon ausgeht, im Moment die beste oder zumindest eine sehr starke Hand zu haben, wird ein geübter Spieler den Mindesteinsatz erhöhen. Diese Aktion wird bezeichnet als “Raise“. Manche Gegner werden daraufhin ihre Hand mit “Fold” entsorgen, andere wiederum können mit “Call” auch den erhöhten Einsatz mitgehen. Falls jemand jedoch glaubt, er besitzt eine noch stärkere Hand als der Spieler, der mit “Raise” erhöht hat, kann er seinerseits den Einsatz noch weiter erhöhen. Eine solche weitere Erhöhung wäre ein “Reraise“.
Wurde der Einsatz nicht erhöht, hat zumindest ein Spieler am Tisch bereits den obligatorischen Mindesteinsatz, den “Big Blind“, bezahlt. Wenn er nicht erhöhen, sondern nur mitspielen möchte, sagt er einfach “Check“. Das bedeutet soviel wie Schieben. Dadurch verzichtet er auf jede Aktion und gibt das Anspielrecht an den nächsten Spieler weiter.
Die nächsten Begriffe beziehen sich auf die Handlungen nach der ersten Setzrunde beziehungsweise dem Legen der Gemeinschaftskarten. Haben diese Karten das eigene Blatt leicht verbessert oder weiter interessant gehalten, sollte man Einsätze anderer Spieler bezahlen und weiter spielen. Das nennt man “Check-and-Call“. Sind die Karten extrem stark geworden, werden gute Spieler zunächst checken, um den Einsatz der Gegner abzuwarten und diesen Einsatz dann zu erhöhen. Das ist der starke Move “Check-Raise“. Lässt sich ein Gegner von keinem Einsatz abschrecken oder ist keiner richtig stark, wird die Hand zu Ende gespielt und alle decken ihre Karten auf. Dieser Endvergleich ist der “Showdown“.
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