Poker spielen online erfreut sich riesiger Beliebtheit und ist wegen der großen Nachfrage mittlerweile auch nicht nur in der Variante Texas Hold’Em möglich. Neben dieser wohl am weitesten verbreitete Variante dürfte Omaha Hold ‘Em wohl die beliebteste Form des Pokers sein, die ihre Urspünge ebenfalls in den Vereinigten Staaten hatte und als etwas komplexer als das Spielprinzip von Texas Hold ‘Em angesehen wird. Jeder Pokerfreund, der schon jetzt online Poker mit Begeisterung spielt, sollte in jedem Fall einmal Omaha Hold’Em angetestet haben.
In seinen Grundlagen und Regeln ähneln sich Texas und Omaha Hold’Em, der wesentliche Unterschied der Omaha-Variante ist jedoch, dass man zu Beginn vier anstelle von zwei Karten auf die Hand hält. Diese vier Karten werden während eines Durchgangs dauerhaft auf der Hand behalten, es besteht also keinerlei Möglichkeiten, sie umzutauschen. Das Einsatzschema im Omaha Hold’Em gleicht der Texas-Variante, je nach Turnier oder Spielform leisten zwei Spieler am Tisch also den Small Blind und den Big Blind, zusätzlich kann je nach Fortschritt eines Turniers noch ein Ante von allen Teilnehmern am Tisch eingefordert werden.
Vor der Ausgabe des Flops findet eine erste Setzrunde statt, in denen sich die Teilnehmer für ein Fold, Call oder Raise entscheiden können. Die Stärke des eigenen Blattes hierbei einzuschätzen ist deutlich schwieriger als im Texas Hold ‘Em, da lediglich zwei der auf der Hand befindlichen Karten für die Bildung einer Figur verwendet werden dürfen. Gerade Anfänger stolpern beim Omaha Hold’Em über diese Tatsache und sehen die Karten auf ihrer Hand bereits als Grundlage für eine komplette Figur an. Beispielsweise reicht es mit Karten von Zehn bis König auf der Hand eben nicht aus, in der Mitte ein Ass oder eine Neun für einen Straight zu finden – schließlich dürfen nur zwei der vier Karten auf der Hand für die Figur verwendet werden.
Der Rest des Spielers ist mit Texas Hold’Em vergleichbar. Nach der ersten Setzrunde werden drei Karten als Flop auf die Mitte des Tisches gelegt, die für alle Teilnehmer zur Bildung einer Figur herangezogenen werden. Nach einer weiteren Setzrunde werden der Turn und schließlich nach noch einer Setzrunde der River aufgedeckt, woraufhin die letzte Setzrunde folgt. Je nach aufgedeckten Karten kann sich mit der Zeit das eigene Blatt und die Verwendung der Karten erheblich ändern, so dass man beim Omaha Hold’Em deutlich mehr Optionen für die Bildung einer Figur berücksichtigen muss. Da dies sowohl für die eigene Hand wie für den Gegner gilt, ist eine Veränderung der Blattstärken im Laufe eines Durchgangs hier deutlich häufiger.
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